Der Kinderwagen im Wandel der Zeit

Heute ist es ein vertrautes Bild, wenn Mütter und Väter, Großväter und Großmütter einen Kinderwagen schieben. Ein bisschen wehmütig schauen wir ihnen hinterher und versuchen vielleicht, einen Blick in den Kinderwagen zu erhaschen. Und wahrscheinlich baumelt noch ein kleines Spielzeug oder ein Plüschtier am Verdeck. Doch die Spazierfahrt mit einem Kinderwagen ist keine moderne Erfindung. Natürlich mussten auch schon früher die Kleinen irgendwie mitgenommen werden. Erst erfolgte dies in Tragetüchern auf dem Rücken der Mutter, aber etwa im siebzehnten Jahrhundert ließen wohlhabende Bürger Wagen bauen, um ihre Kleinen darin zu transportieren. Diese Wagen wurden von Tieren gezogen. Der englische Architekt William Kent hatte einen Wagen auf vier Rädern erfunden, der von einem Pony, einer Ziege oder einem Hund gezogen werden konnte. Ende des siebzehnten Jahrhunderts wurden die Wagen immer häufiger von Bediensteten gezogen, und das Zaumzeug der Tiere wurde durch zwei Handgriffe ersetzt. Um Unfälle zu vermeiden, wurden die Wagen geschoben anstatt gezogen. Dadurch hatten die Eltern beziehungsweise Bediensteten das Kind besser im Blick.

Lesen Sie mehr in Daphne’s Diary 03-2019.

Alles Liebe und noch einen schönen Tag, bis bald! Daphne