8 Tipps, um Ihren Garten winterfest zu machen

Wenn ich sehe, wie die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, weiß ich, dass es Zeit ist, unseren Garten für den Winter vorzubereiten. Mit ein paar einfachen Schritten sorge ich dafür, dass meine Pflanzen die Kälte gut überstehen und unser Garten im Frühjahr wieder in voller Blüte steht.

1. Herbstlaub als Mulch

Anstatt das gesamte Laub in meinem Garten wegzuwerfen, zerkleinere ich es mit dem Rasenmäher und verteile es um meine Pflanzen herum. Die Blätter schützen sie nämlich gut vor Frost und versorgen den Boden zudem mit Nährstoffen.

Mulch ist eine Schicht aus organischem oder anorganischem Material, die man auf den Boden des Gartens aufbringt, meist rund um die Pflanzen. Er schirmt das Sonnenlicht ab, wodurch Unkraut weniger Chancen hat. Er hält Feuchtigkeit im Boden zurück – ideal in Trockenperioden. Mulch schützt außerdem die Pflanzenwurzeln vor Frost. Organischer Mulch (wie Laub oder Holzspäne) verrottet langsam und versorgt den Boden mit Nährstoffen.

2. Blumenzwiebeln zwischen meinen Gemüsepflanzen

Im Herbst pflanze ich hier und da ein paar Blumenzwiebeln zwischen meine Gemüsepflanzen. Und dann passiert im Februar oder März etwas Besonderes: Während mein Gemüsegarten noch kahl und winterlich aussieht, sprießt plötzlich eine Tulpe oder Narzisse zwischen den leeren Beeten hervor. Die Blumenzwiebeln sind bereits verblüht, wenn die neuen Gemüsepflanzen wieder Platz brauchen.

3. Ein Winter-Aussaatplan

Ich erstelle immer einen Winter-Aussaatplan. Manche Samen, wie Feldsalat oder Spinat, kann ich bereits im Herbst aussäen, um im Frühjahr eine frühe Ernte zu erzielen. So behalte ich den Überblick und weiß genau, was ich wann tun kann.

4. Die Regentonne leeren

Bevor der Frost kommt, decke ich meine Regentonne ab oder lasse sie komplett leerlaufen. Gefrorenes Wasser dehnt sich aus und kann die Tonne zum Bersten bringen. Deshalb leere ich sie lieber und lege sie auf die Seite – das erspart mir im Frühjahr viel Ärger.

5. Dachziegel oder Holzstapel für die Artenvielfalt

Eine kleine Unordnung in meinem Garten erweist sich als Gold wert für die Artenvielfalt. Ich schichte Äste, Blätter und ein paar Steine oder alte Dachziegel auf. Igel und Insekten finden dort Schutz, und ich genieße das Leben, das es anzieht.

Biodiversität bedeutet eigentlich ganz einfach: viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten zusammen. Je mehr Vielfalt, desto gesünder und stärker ist das Ökosystem in meinem Garten.

6. Fettkugeln aufhängen

Ich hänge Fettkugeln für die Vögel auf. Sie helfen mir dabei, überwinternde Insekten zu beseitigen, und es ist schön, Vögel im Garten zu sehen. Außerdem versorge ich sie so mit etwas zusätzlichem Futter in der kalten Jahreszeit.

Ich schmelze ungesalzenes Fett (z. B. Kokosfett) und mische es mit Samen, Haferflocken, Nussstückchen und eventuell ein paar Rosinen. Ich gieße die Mischung in eine Tasse, in die ich eine Schnur eingewickelt habe. Wenn sie fest geworden ist, nehme ich sie heraus und hänge sie draußen auf.

7. Pflege der Gartengeräte

Ich behandle meine Gartengeräte mit Öl, bevor ich sie wegstelle: Leinsamenöl für die Holzgriffe und etwas Vaseline oder Motoröl für die Metallteile. So beuge ich Rost vor und freue mich im Frühling umso mehr!

8. Verblühte Blumen

Verblühte Blumen wie Sonnenhut oder Disteln lasse ich einfach stehen. Warum? Sie sehen im Winter wunderschön aus und Vögel kommen, um die Samen zu fressen. So helfe ich der Natur ein wenig auf die Sprünge, auch in der kalten Jahreszeit.

Alles Liebe, Daphne

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