
Haben Sie schon einmal von Mikrogemüse oder auch Microgreens gehört? Das sind diese kleinen Keimlinge, die man ernten kann, wenn sie erst ein paar Wochen alt sind. Sie sprießen aus den Samen aller Arten von Gemüse, Kräutern und sogar Blumen. Es ist erstaunlich, wie viel Geschmack in so einer winzigen Pflanze stecken kann. Außerdem strotzen sie vor Vitalstoffen!
Sie brauchen:
– Saatgut
– Anzuchtgefäße
– Anzuchterde oder Kokosfasern
– Wasser
– Schere
1. Untergrund wählen
Sie können Anzuchterde oder Kokosfasern verwenden. Der Vorteil von Kokosfasern ist, dass sie sich erst ausdehnen, wenn sie nass werden. Wenn sie also noch trocken sind, beanspruchen sie bei der Aufbewahrung nicht viel Platz.
2. Saatgut wählen
Wählen Sie die Samen des Mikrogemüses aus, das Ihnen am besten schmeckt. Mögen Sie es gerne scharf? Dann sind Rucola, Senf oder Rettich das Richtige für Sie. Erbsen, Basilikum, Brokkoli oder Spinat sind Mikrogemüse mit einer milderen Geschmacksnote.
3. Samen aussäen
Füllen Sie Ihre Schale oder Ihren Topf mit dem Untergrund Ihrer Wahl und verteilen Sie Ihr Saatgut darauf. Auf der Verpackung ist angegeben, wie dicht Sie die jeweiligen Mikrogemüsearten aussäen müssen.
4. Wasser geben
Das Benetzen mit einer Sprühflasche ist praktisch, weil man damit am besten dosieren kann, aber wenn man keine hat, tut es auch eine Gießkanne. Wichtig ist, die Erde feucht zu halten, aber nicht zu durchnässen.
5. Einen passenden Ort suchen
Einen passenden Ort suchen Mikrogemüse braucht viel Licht zum Wachsen. Stellen Sie es auf eine sonnige Fensterbank, wo es am Tag 4 bis 6 Stunden direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Künstliches Licht ist auch möglich. Die Pflänzchen gedeihen am besten bei Zimmertemperatur.
6. Es darf geerntet werden
Sobald Ihre Keimlinge einige Zentimeter groß sind, können Sie sie ernten! Schneiden Sie sie vorsichtig mit einer Schere knapp über dem Boden ab.
Alles Liebe, Daphne






